Wie lässt sich ein groß angelegter Transformationsprozess so gestalten, dass sich eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit nachhaltig verbessert?
In ihrem Beitrag verbinden die Referent:innen das Transformationsmodell von viadee spark mit einem Praxisbericht aus einem umfangreichen Veränderungsvorhaben im öffentlichen Sektor – und zeigen, wie Co-Creation, systemische Haltung und ein transparentes, partizipatives Vorgehen spürbare Veränderungsenergie freisetzen können.
Sie geben Einblick in die Gestaltung des Prozesses bei den Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (kvw) von der Entwicklung der Ist-und Ziel-Bilder über die Gap-Analyse hin zu einem strukturierten Umsetzungsprozess. Sie beleuchten die Arbeit mit einer Resonanzgruppe als eine Intervention, um die Nachhaltigkeit im Prozess sicherzustellen.
Dabei greifen die Referent:innen zentrale Fragen auf, die ihnen im Verlauf immer wieder begegnet sind:
– Was sind die Vor- und Nachteile, wenn man so viele Menschen beteiligt?
– Wie gelingt es, einen Transformationsprozess im laufenden Tagesgeschäft präsent und wirksam zu halten?
– Und warum ist es so herausfordernd, ein gemeinsames übergreifendes Bild von Zusammenarbeit zu entwickeln?
Anhand konkreter Learnings, typischer Stolpersteine und zentraler Erfolgsfaktoren wird gezeigt, welche der Erfahrungen sich als besonders wirksam für den Kulturwandel herausgestellt haben.