Assistive Technologien können für Kinder mit Kommunikationsschwierigkeiten lebensverändernd sein – doch was passiert, wenn 73 % der Nutzer:innen bereits an der ersten grundlegenden Aufgabe scheitern?
Diese Case Study zeigt, wie strategische UX-Analyse half, das eigentliche Kernproblem zu identifizieren, statt nur oberflächliche Symptome zu behandeln. Der erste entscheidende Schritt: Die korrekte Identifikation der primären Zielgruppe, ohne die das Tool seine Wirkung nicht entfalten kann.
Die Session nimmt mit auf die gesamte Reise: Von der initialen Problemstellung über die methodische Analyse und Neukonzeption der Informationsarchitektur bis hin zum systematischen Testing. Das Ergebnis: Eine Steigerung der Erfolgsrate von 27 % auf 82 % – statistisch signifikant nachgewiesen, und das mit minimalem Budget.
Gerade bei Tools für Menschen mit Behinderungen ist echter Zugang entscheidend: Wenn bereits eine Barriere beim ersten Schritt existiert, bleibt das Tool wirkungslos. In ihrem Vortrag zeigt Vicky Pirker von Vicky Pirker UX Consulting, warum gründliche Analyse vor schnellen Lösungen steht und wie methodisches Vorgehen auch mit begrenzten Ressourcen messbare Erfolge liefert.